Das ist so nicht ganz richtig, denn „komplett“ barrierefreies Webdesign ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich. Unzählige Anpassungen wären notwendig um jeder noch so kleinen Benutzergruppe, die Zugänglichkeit zu einer Webseite, vollständig zu gewährleisten. Projektaufwand und Projektbudget stehen dabei in keinem annehmbaren Verhältnis zueinander. Ab einem bestimmten Punkt führen zeitintensive und aufwändige Anpassungen zu keinem weiteren Mehrwert.
Barrierefreiheit ist daher nur bis zu einer bestimmten Tiefe sinnvoll. Aber diese ist um eine möglichst breite Masse an Internetbenutzer anzusprechen auch gefordert und sollte auf jeden Fall erreicht werden. Wird von barrierefreiem Webdesign gesprochen ist im Allgemeinen barrierearm gemeint.
Beispiele für Barrieren:
Durch die langjährige Tätigkeit im Bereich des Webdesigns kennen wir alle Kriterien die ein barrierearmer Internetauftritt aufweisen muss und wissen wie diese zu erfüllen sind. Ein hoher Grad an Barrierefreiheit kann nur erreicht werden, wenn schon bei der Konzeption des Internetauftritts konkrete Ansprüche feststehen, aber auch bestehende Webseiten lassen sich oftmals mit geringem Aufwand „barriereärmer“ gestalten.
Egal ob Neuauftritt oder Redesign, wir beraten Sie gerne ausführlich über die Vor- und Nachteile eines barrierefreien Internetauftritts. Hier nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Ist Ihr Internetauftritt barrierefrei gestaltet, ist er auch für Webcrawler und Robots leichter zu erkennen und zu erfassen. Sie erzielen somit zusätzlichen Nutzen, da mit einem barrierefreien Internetauftritt automatisch ein besseres Ergebnis in den Suchmaschinen erreicht wird, als mit einem nicht barrierefreien Auftritt.
Um Ihren Internetauftritt möglichst vielen Besuchern vollständig zur Verfügung zu stellen sind zahlreiche Kriterien wie Browserkompatibilität, mobile Endgeräte ( PDA, Handy ), unterschiedliche Betriebssysteme uvm. zu beachten. Auch nichttechnische Aspekte, wie z. B. eine nachvollziehbare Navigationsführung, die Anordnung von Struktur- und Inhaltselementen sowie das Layout, die Farb- und Schriftgebung und die Sprache an sich müssen für ein „barrierefreies Internet“ berücksichtigt werden.
Barrierefreies Webdesign beinhaltet alle gestalterischen, sprachlichen und programmiertechnischen Leistungen, die nötig sind um möglichst vielen Internet-Benutzern den kompletten Zugang zum eigenen Internetauftritt zu ermöglichen.
Während die gestalterischen und sprachlichen Gesichtspunkte überwiegend aus Studien und Erfahrung abgeleitet werden, muss bei der Programmierung klaren Richtlinien (W3C) gefolgt werden. Standardkonformes HTML und vor allem die CSS Programmierung bilden den Ausgangspunkt für barrierefreies Webdesign.