Jede einzelne Webseite eines Internetauftritts besteht aus der Auszeichnungssprache (X)HTML. Dadurch ist HTML das am weitesten verbreitetste Dateiformat der Welt. Zwar werden heutzutage kaum noch Seiten aus purem (X)HTML programmiert, sondern aus der Kombination zahlreicher Sprachen, wie CSS, Javascript und PHP. Jedoch besteht das Grundgerüst einer Seite immer aus (X)HTML.
(X)HTML ist eine leicht zu erlernende Sprache, da Sie einen sehr kleinen Wort- bzw. Befehlsumfang besitzt und zudem die Bezeichnungen der Tags weitestgehend genau das beschreiben, was damit gemeint ist. Und trotzdem findet man kaum Internetauftritte die auf einem validen (X)HTML-Gerüst aufgebaut sind. Woran das liegt?
Ganz einfach – Die Bedeutung von HTML wurde in den vergangenen Jahren deutlich unterschätzt.
(X)HTML ist eine standardisierte Sprache zur Strukturierung von Texten. Zwar können grafische und multimediale Inhalte über eine Referenz eingebunden werden, jedoch sind keine dynamischen Ausgaben rein über (X)HTML abbildbar. Erst durch die Hilfe von CSS Programmierung werden neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von Internetauftritten geschaffen.
Dadurch sinkt verständlicherweise der Funktionsumfang von (X)HTML gewaltig.
(X)HTML verlor an Bedeutung und damit auch an Fehlerfreiheit. Doch eines wurde nicht bedacht: Barrierefreiheit, Browser und Suchmaschinen. Fehlerbehaftetes (X)HTML kann zu unterschiedlichen Darstellungen in Browsern und zu schlechteren Ergebnissen in den SERPs führen. Eine richtige und vollständige Interpretation ist nur möglich, wenn der Quellcode keine Fehler enthält. Von Barrierefreiheit kann bei „schlechtem HTML“ schlichtweg nicht gesprochen werden.
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